| Diurna hodierna II |
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... und nun die weiteren Nachrichten des Tages: - Aufführung einer Plautuskomödie in Athen
- Angriff der Chatten auf den germanischen Limes „Filmen wir heute?“ „Klar! Das bisschen Schnee ...“ Und so machten wir uns gestern, die einen als Germanen verkleidet, die anderen als Römer bewaffnet, auf den Weg nach Becheln, um dort vor der rekonstruierten Limespalisade am Wolfsbusch unsere „Live-Schaltung“ durchzuführen und vom Angriff der Chatten auf den germanischen Limes zu berichten. Der Schnee bot eine wunderschöne Kulisse, das Hinweisschild „Imperium Romanum“ und die Palisade bildeten den perfekten Hintergrund. Die Schüler (und Lehrer) hatten ihren Spaß, marschierten in Rüstung, Helm und mit einer Leiter durch den Wald, schleppten einen Grill durch den Schnee, um eine wärmendes Feuer zu entfachen, um das sich die als germanische Frauen verkleideten Schülerinnen drängten. Unser römischer Offizier und seiner beiden „Waldarbeiter“ gaben derweil Interviews, das Kamerateam filmte und führte Regie. Nicht nur kalte Füße bleiben uns in Erinnerung, auch ein „Hauch von altem Rom und kaltem Germanien“, ein Ahnung davon, wie die Menschen im römisch-germanischen Grenzgebiet (im Winter) empfunden haben mochten. Schade, dass sich unser kleines Filmprojekt, zu dem auch die Aufnahmen aus einem römischen Theater und Berichte über die Aufführung einer Plautuskomödie gehören, dem Ende zuneigt. Allen Eltern, die uns nach Koblenz und Becheln gefahren und uns anderweitig unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön. Martina Rheinspitz
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