Noch ein Tag bis zum Start
in die Sommerferien – das Schuljahr 2009/2010 war angezählt – da traf sich die
Schulgemeinde des Goethe-Gymnasiums zum Sommerkonzert in der Sporthalle der
Schule. Schweißtreibende Temperaturen, proppevoller Saal und heiße Musik aus
mehr als 120 Blasinstrumenten – so die Kurzcharakteristik des ersten Teils. Die
fast 60 „Newcomer“ der Klassenstufe 5 unter Leitung von Kay Gutjahr
erstaunten mit kaum zu erwartender
technischer Perfektion – besonders eindrucksvoll im Rock-Klassiker „The Final
Countdown“. Die Familien waren stolz auf diese phänomenale Leistung ihrer
Kinder bzw. Geschwister und eilten unablässig zum Fotografieren herbei, um
diesen wichtigen Moment festzuhalten.
Danach wieder ein riesiges
Blasorchester – mehr als sechzig Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6
und 7 unter Leitung von Ulrich Diefenthal, die eine reife Leistung ablieferten,
fein abgestuft in der Dynamik, satt im Sound, brillant in der technischen
Ausführung und variantenreich in der Auswahl der Literatur. Das war
symphonische Blasmusik vom Feinsten.
Die Rock-Pop-Jazz-Band mit
Sarah Pfaff und ihrer schönen, ausdrucksvollen Stimme spielte am Schluss des ersten Teils. Nach der Pause
konnte der Unterstufenchor unter Ludger Römer mit frischem Klang und hinreißendem Schwung mühelos an den
beeindruckenden ersten Konzertteil anschließen.
Der Mittel- und Oberstufenchor
unter Leitung von Stefanie Lambert vereinte äußerst kultivierten Chorklang mit peppigem Pop - Abba ließ grüßen.
Den Schlusspunkt setzte die Lehrerband mit der Rockröhre Mike Scholl als
Frontman, dem megacoolen Günter Bolle am Bass, dem aufregend ineinander
verhakten call-and-response-Duo Kay Gutjahr (Trompete) und Ruth Christmann (Flöte),
dem Mann, der die sechs Stahlsaiten der Gitarre optisch und akustisch
aufblitzen ließ, Thomas Wittfeld, dem lässig alles zusammenhaltenden Drummer
Martin Bröcker und dem gewieften Profi Uli Diefenthal, der mit seinem Saxophon
noch einmal alles gab.
Richtig Mühe hatte dieses
Mal Schulleiter Joachim Baldus, als er sich mit seinen Dankesworten gegen den
nicht enden wollenden Jubel des Publikums durchzusetzen hatte. Er konnte aber
schließlich doch seine Botschaft übermitteln, mit der er allen Besuchern aus
dem Herzen sprach: Dankeschön für solch ein grandioses Konzert.
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