47 Jahre lang verrichtete
der Keramik-Brennofen im Keller des Goethe-Gymnasiums seine Dienste für den
Kunstunterricht. Jetzt war ein neuer fällig. Allerdings konnte die Anschaffung
– in Zeiten leerer öffentlicher Kassen – nur mit Hilfe des Fördervereins der
Schule bewältigt werden. Weitere Finanzierungshilfe gab es vom Nassauischen
Zentralstudienfonds, einer Stiftung aus den Zeiten des Herzogtums
Hessen-Nassau. Neben der neuen Technologie und geringerem Stromverbrauch bietet
der neue Qualitäts-Brennofen vor allem viel mehr Platz (210 Liter), auch zum
Brennen von größeren Objekten, was beim alten Ofen nicht möglich war. Der
Fachbereich Kunst freut sich über die Neuanschaffung, denn Arbeiten mit Ton ist
ein wichtiger Teil des Unterrichts, der nicht nur bei den Schülern der
Orientierungsstufe immer viel Anklang findet.
Kunstlehrer Michael
Scholl und Ilona Marx, die Vorsitzende des Fördervereins, freuen sich gemeinsam
mit Schülerinnen und Schülern der Orientierungsstufe über den neuen Brennofen.